
Kinostart: 03.04.2025 |
Die Dokumentation erforscht anhand von persönlichen Aufzeichnungen, Briefen, Interviews, Filmausschnitten und szenischen Bildern das Seelenleben von Trude Pabst, die mit ihrem Mann, der Regie-Legende G.W. Papst, eine innige Liebe verband, und die doch immer in seinem Schatten stand (und dem der starken Frauen, die der Star-Regisseur in seinen Filmen porträtierte) – und sie spürt darüberhinaus der Frage nach, warum all die Konflikte dieses Paares bis auf den heutigen Tag einen starken Einfluss auf das Leben ihrer Enkel haben.
Kritik:
Der Österreicherin Angela Christlieb ist hier ein faszinierendes und brillant montiertes Psychogramm einer Frau gelungen, die in den 20er und 30er Jahren mit ihrem berühmten Mann eine anti-bürgerliche Haltung teilte, aber von ihrem Mann immer nur als sein kleines Mädchen gesehen wurde und dann in ein Innenleben abtrieb, in dem sie Visionen entwickelte, die sich auch in den Filmen von GW Pabst widerspiegeln – was die Regisseurin ebenso bildstark herausarbeitet wie Pabsts dominantes Wesen, das nicht nur Trude, sondern der ganzen Familie bis heute seinen Stempel aufgedrückt hat.
Originaltitel: Pandoras Vermächtnis
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